Sonnenschirme und ihre Historie

Wer denkt, Sonnenschirme sind eine Erfindung der letzten Jahre als Ozonloch und Hautkrebs Menschen vom Bad in der Sonne abhielt, der irrt gewaltig. Die bunten Schattenspender mit Stiel sind weitaus älter, sogar älter als Regenschirme.
Im Altertum müssen zumindest die Perser, Chinesen und Ägypter Sonnenschirme benutzt haben, alte Darstellungen zeigen noch große Schirmkonstruktionen, die von mehreren Dienern gehalten wurden.
In Mitteleuropa wurden kleine tragbare Sonnenschirme in Adelskreisen etwa ab dem 17. Jahrhundert zum unverzichtbaren Accessoire. Damen legten auf Farbe und Gestaltung des Schirms ähnlich viel Wert wie heutzutage bei Handtaschen. Bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts trugen Damen diesen Begleiter bei jedem Aufenthalt im Freien mit sich. Alte Aufnahmen und Postkarten von europäischen Städten zeigen daher meistens Sonnenschirm-tragende Damen und Hut-tragenden Herren.
Der Adel und das höhere Bürgertum legten schließlich Wert auf vornehme Blässe. Gebräunte Haut war Zeichen eher niedriger Berufe, bei denen die Arbeit überwiegend im Freien stattfand. Die höheren Stände wollten sich hier natürlich abgrenzen. Mit dem Aufbrechen der Standesgrenzen in unseren Breiten verschwand jedoch auch dieses Schönheitsideal. Seither streben nicht nur die Damen in der Regel nach einem sommerlich gefärbten Teint. Außer in der Gastronomie kommen Sonnenschirme in den folgenden Jahrzehnten kaum vor – tragbare schon gar nicht.
Anders zum Beispiel in Japan: ein blasser Teint bei Damen gilt hier immer noch als Ideal, so dass tragbare Schirme zum Straßenbild gehören.
In den letzten Jahren haben zwar nicht die tragbaren Sonnenschirme eine Renaissance erlebt, sehr wohl aber die ortsfesten für den heimischen Garten oder den Balkon. Gab es lange Zeit nur einfache bunte Modelle mit Plastikstiel, haben wir Konsumenten nun die Auswahl zwischen tausenden Farben, Formen und Modellen. Eckige Schirme mit edlen Holzstielkonstruktionen gehören nun zu gefragten Varianten genauso wie immer größere Ampelschirme, die fast freischwebend die gesamte Terrasse überspannen.

Erdspieß für Sonnenschirme

Ein Ständer für Sonnenschirme:
Die meisten werden es so kennen, einen Ständer für Sonnenschirme. Das bedeutet erst den meist schweren Ständer an Ort und Stelle wuchten, den Sonnenschirm einstecken und bei Bedarf öffnen. Der Ständer ist unpraktisch, weil er unter oder neben dem Tisch viel Platz wegnimmt. Ein Erdspieß ist wesentlich komfortabler.

Der Erdspieß für Sonnenschirme:
Es gibt drei verschiedene Arten von Erdspießen. Man kann einen Erdspieß für Sonnenschirme einschlagen, einbetonieren oder eindrehen. Je nach Modell ragt der Erdspieß kaum oder gar nicht aus der Erde. Der Erdspieß wird auch Bodenhülse genannt.

Die Bodenhülse zum Eindrehen
Alle Bodenhülsen, welche eingedreht werden können, laufen nach unten hin spitz zu und haben am unteren Ende ein Gewinde. Das Gewinde muss vorhanden sein, damit die Bodenhülse sich beim Eindrehen in Erde graben kann. Ist die Hülse komplett eingedreht, verschwindet sie komplett oder fast komplett in der Erde. Jetzt kann der Schirmstock einfach von oben eingesteckt werden. Die Bodenhülsen zum Eindrehen sind auch für den mobilen Einsatz geeignet. Hierbei ist zu beachten, dass die Stabilität der Bodenhülse von der Festigkeit des Untergrundes abhängt. Man kann sie zum Strandurlaub mitnehmen. D man sie am Strand nur bei gutem Wetter gebraucht, dürfte der lockere, sandige Untergrund kein Problem darstellen.

Die Bodenhülse zum Einschlagen
Die Bodenhülsen zum einschlagen laufen auch nach unten hin spitz zu. Da sie aber eingeschlagen und nicht eingedreht werden, haben sie kein Gewinde. Eingeschlagen werden solche Bodenhülsen mit einem herkömmlichen Hammer oder einem Vorschlaghammer. Die Schläge gehen entweder direkt auf die Bodenhülse oder eine Schlagplatte im oberen, seitlichen Bereich der Bodenhülse.

Die Bodenhülse zum Einbetonieren
Die Bodenhülse zum Einbetonieren ist die stabilste Art eine Bodenhülse zu verankern. Da diese Bodenhülsen nicht mit Kraft in den Boden getrieben werden müssen, laufen sie nicht unten spitz zu. Die Bodenhülsen zum Einbetonieren werden in der Regel aus verzinktem und korrosionsfreiem Edelstahl hergestellt. Will man einen großen, schweren Sonnenschirm in die Bodenhülse stecken, sollte das Fundament mindestens 70 cm tief sein. Die Kanten sollten mindestens 40 cm lang sein. Beim Einbetonieren muss darauf geachtet werden, dass die Hülse richtig ausgerüstet ist, denn ist der Beton trocken, kann die Position der Bodenhülse nicht mehr geändert werden. Will man einen schweren Ampelschirm nutzen, dann ist diese Bodenhülse die beste Möglichkeit.

Vorteile einer eindrehbaren oder einschlagbaren Bodenhülse
Der Standort ist flexibel. Will man ihn ändern holt man die Bodenhülse einfach wieder aus dem Boden und gibt sie an einer Stelle wieder in den Boden. Somit kann man diese Bodenhülsen auch perfekt mit in den Urlaub nehmen.

Nachteile einer eindrehbaren oder einschlagbaren Bodenhülse
Die Art der Bodenhülse ist nicht extrem belastbar und für einen schweren Sonnenschirm eher ungeeignet. Auch bei starkem Wind sind diese Bodenhülsen anfällig.

Vorteile einer einbetonierbaren Bodenhülse
Sie sind extrem stabil und halten auch schwere, große Schirme aus. Auch ein starker Wind bringt eine einbetonierte Bodenhülse nicht aus der Fassung.

Nachteile einer einbetonierbaren Bodenhülse
Der Standort ist endgültig. Selbst wenn man den Anker wieder ausgräbt, kann man ihn vermutlich nicht wiederverwenden.

Taubenkot auf einem Ampelschirm entfernen

Hat man man vergessen seinen Ampelschirm zu schließen, oer ist er unter einem Baum aufgestellt, kann es leicht passieren, dass Tauben auf dem Stoff des Ampelschirms etwas hinterlassen. Es ist natürlich ärgerlich, Taubenkot aus dem Stoff entfernen zu müssen.

Es gibt verschiedene Hausmittel zum Entfernen von Taubenkot auf dem Sonnenschirm. Grundsätzlich gilt: nicht lange warten, sondern die Verschmutzung sofort beseitigen.

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